Wir als Baugenossenschaft Wiederaufbau stehen für gutes und bezahlbares Wohnen. Uns ist bewusst, dass Mieterhöhungen ein sensibles Thema sind. Deshalb möchten wir offen und transparent darlegen, warum sie notwendig sind und wie sie zustande kommen.
Als Genossenschaft arbeiten wir nicht gewinnorientiert. Alle Einnahmen fließen direkt in die eigenen Wohnungs-bestände. Um Gebäude zu erhalten, zu modernisieren und an heutige Anforderungen anzupassen, setzen wir ein umfassendes Instandhaltungs- und Sanierungsprogramm um. Dieses ist jedoch von deutlich gestiegenen Bau-, Material- und Energiekosten betroffen.
Die monatlichen Mietzahlungen sind die einzige Einnahmequelle von uns als Vermieter. Aus ihnen werden laufende Kosten, Reparaturen sowie notwendige Investitionen finanziert. Um diese Aufgaben langfristig erfüllen zu können, prüft das Wohnungsmanagement daher regelmäßig Mieterhöhungen im gesetzlich zulässigen Rahmen.
Mieterhöhungen sind individuell und können sich von Wohnung zu Wohnung unterscheiden. Sie richten sich nach rechtlichen Vorgaben und verschiedenen Einflussfaktoren, wie z. B.:
• Einzugsdatum
• Lage und Adresse der Wohnung
• Ausstattung
• Höhe der aktuellen Kaltmiete
• Zeitpunkt der letzten Mieterhöhung
Diese Faktoren erklären, warum einzelne Mieterinnen und Mieter eine oder unterschiedlich hohe Erhöhungen erhalten – auch innerhalb desselben Hauses. Dabei ist uns die soziale Verträglichkeit besonders wichtig. Deshalb schöpfen wir mögliche Mieterhöhungen nicht immer vollständig aus und begrenzen die Anpassungen bewusst, um die Belastung gering zu halten. Denn als Genossenschaft stellen wir unsere Mieterinnen und Mieter in den Mittelpunkt und nicht das Streben nach Gewinnen.















































































































































































































































