Seit wann wohnen Sie bei uns und was gefällt Ihnen besonders?
Ich wohne bei der WIEDERAUFBAU bereits seit 2007. Leider musste ich aus meiner alten Wohnung ausziehen, da dort das neue Quartier „An den Gärtnerhöfen“ entstand. Die neue Wohnung ist aber in direkter Nähe, sodass mir „meine Ecke“ erhalten geblieben ist und ich jeden Tag den Wald und auch die Nachbarschaft sowie die Spaziermöglichkeiten genießen kann.
Sie sind Vertreterin, was hat Sie motiviert, für das Vertreteramt zu kandidieren?
Ehrlich gesagt, hatte mich Herr Kaluza damals gefragt und ich hatte mir nicht mal Gedanken gemacht, was denn die Aufgaben eines bzw. einer Vertreterin sind. Da ich aber auch mal auf einer Gassirunde angesprochen werde, was die einzelne Person beschäftigt bzw. wo Probleme unter anderem mit dem Vermieter bestehen, war mir dieser Schritt nur recht. Im Nachhinein bereue ich, mich nicht schon früher als Vertreterin aufgestellt zu haben, da ich so bereits eher über geplante Schritte der WIEDERAUFBAU erfahren kann. Als Vertreterin unterstütze ich Mieterinnen und Mieter bei der Kommunikation mit dem Vermieter und um eventuelle Beschwerden weiterzutragen.
Was macht eine Vertreterin eigentlich konkret und wie viel Zeit nimmt das Amt in Anspruch?
Als Vertreterin sehe ich meine Aufgabe darin, Mieterinnen und Mieter zu motivieren, eventuell auch zu beruhigen, die Zufriedenheit des Wohnverhältnisses zu stärken und ich versuche die Probleme zu lösen.
Welche Themen kommen bei Vertreterversammlungen und Vertretergesprächen auf den Tisch?
Das große Thema ist bisher immer während der Treffen die Müllsituation gewesen. Ansonsten sind die Themen sehr vielfältig und auch vom Quartier abhängig.
Muss man dafür besondere Vorkenntnisse mitbringen?
In meinen Augen sollten Kandidatinnen und Kandidaten aufgeschlossen für alle Menschen sein, gut kommunizieren können und ein Gerechtigkeitsgefühl besitzen.
Welche Möglichkeiten haben Vertreterinnen und Vertreter, Dinge mitzugestalten?
Das kommt immer auf die „Dinge“ an. Man kann immer sinnvolle Diskussionen führen, die dann eventuell auch umgesetzt werden. Aber man hat jedenfalls die Möglichkeit, sich zu äußern. Denn wenn der Vermieter nichts davon weiß, kann er auch nicht reagieren.
Was macht Ihnen an dem Amt besonders Freude?
Ich finde den persönlichen Austausch zwischen den Vertreterinnen und Vertretern ganz toll. Wie die „alten Hasen“ dieses Amt ausführen und auch, wie unterschiedlich doch die Schwerpunkte in den Quartieren sind, fasziniert mich immer wieder.
Was haben Sie durch das Amt gelernt bzw. gab es Aspekte, die Sie überrascht haben?
Ich wurde dazu erzogen, immer mit einem gewissen Respekt dem Vermieter entgegenzutreten. Ich war sehr überrascht, wie bodenständig und menschlich doch der Vorstand der WIEDERAUFBAU ist. Viele denken vielleicht: „Dafür bin ich nicht geeignet.“
Was würden Sie entgegnen?
Jeder ist dafür geeignet, der sich mit seiner Nachbarschaft gut versteht und sich um sein persönliches Umfeld bemüht.
Muss man sich mit Zahlen oder Satzungen gut auskennen?
Nein. Man bekommt über die Tagesordnung rechtzeitig mitgeteilt, was ansteht, sodass man sich vorher zu den einzelnen Punkten noch belesen kann, die einen betreffen bzw. das Quartier. Die Satzung kann immer eingesehen werden, bei Bedarf und zur Not hat man immer jemanden an seiner Seite, der einem das auch erklären kann.
Was würden Sie jemandem sagen, der noch unsicher ist?
Da man gewählt wird, gibt es für niemanden ein Risiko. Und sollte man feststellen, dass das Amt einem doch zu viel ist, kann man immer noch das Amt niederlegen und ein Ersatzmitglied rückt nach.
Wie wird man auf die Aufgabe vorbereitet oder unterstützt?
Ich bin als erste Ersatzvertreterin mitten in der letzten Wahlperiode als aktive Vertreterin nachgerutscht. Leider hat mir daher die „Auftaktveranstaltung“, die nach einer Wahl ansteht, gefehlt. Aber die anderen Vertreterinnen und Vertreter haben mir sehr gut erklärt, was und wie es umgesetzt wird, und das Verhältnis zu meinen „Kolleginnen“ und „Kollegen“ ist ein sehr gutes.
Was wünschen Sie sich für die Zukunft der WIEDERAUFBAU?
Ein weiteres langes Bestehen der WIEDERAUFBAU, gut umsetzbare Vorhaben, aber wie jede Mieterin und jeder Mieter auch, günstige Mieten, guten Wohnraum und ein angenehmes Umfeld.
Welche Ideen oder Perspektiven würden Sie sich von neuen Vertreterinnen und Vertretern wünschen?
Natürlich weiterhin ein freundlicher und respektvoller Umgang.
Warum sollten Mitglieder kandidieren?
Ihr habt so die Möglichkeit, etwas zu bewirken und zu helfen.
Was würden Sie zukünftigen Vertreterinnen und Vertretern mit auf den Weg geben?
An drei festgesetzten Terminen im Jahr kann man einen sehr guten Einblick in die Arbeit der WIEDERAUFBAU erlangen, man kann sich wunderbar austauschen und man kann seine Nachbarinnen und Nachbarn gut unterstützen.
Lassen Sie sich aufstellen! Sie sind engagiert und wollen sich für die Belange anderer Mitglieder einsetzen? Sie möchten Vertreterin oder Vertreter werden oder eine Kandidatin oder einen Kandidaten vorschlagen?
Wir sind für Sie da!
E-Mail: vertreterwahl@ wiederaufbau.de Telefon: 0531 / 59 03 – 550 Baugenossenschaft Wiederaufbau eG „Vertreterwahl 2027“ Güldenstraße 25 38100 Braunschweig























































































































































































































