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Aktuelles

Am Freitag, 15. September 2017, eröffnete der Verein Stadtteilentwicklung Weststadt e.V. das neue Nachbarschaftszentrum - Haus der Talente.

© Uwe Jungherr

Der Verein erhält dadurch einen neuen und zentralen Quartierstreffpunkt für Begegnungen und offenen Austausch in der Braunschweiger Weststadt. Der gemeinnützige Verein Stadtteilentwicklung Weststadt e.V. wird getragen von den drei ortansässigen Wohnungsunternehmen und der Stadt Braunschweig. Ziele des Vereins sind u.a. die bauliche Aufwertung und eine soziale Stabilisierung des Stadtbezirks.

„Der Stadtteil Weststadt erhält einen weiteren wichtigen Ort für Begegnungen, kulturelle Aktivitäten und Kommunikation. Das Nachbarschaftszentrum wird in jeder Hinsicht ein für alle offener Ort sein – und ist ein Leuchtturmprojekt gelingender Kooperation und Beteiligung mit Strahlkraft über die Grenzen Braunschweigs hinaus“, so Oberbürgermeister Ulrich Markurth und Vorstandsmitglied des Vereins Stadtteilentwicklung Weststadt e.V. im Vorfeld der Eröffnung. Auf dem Grundstück ist ein knapp 250 Quadratmeter groß und modern ausgestattetes Mehrzweckhaus entstanden. Herzstücke des Nachbarschaftszentrums sind der Saal (62 m²) und das Foyer (69 m²), die zusammengelegt werden können. Gemeinsam mit einer Werkstatt (25 m²), einem Besprechungsraum (15 m²) und zwei Büros kann der Verein gemeinsam mit den Kooperationspartnern noch breitere Angebote in der Weststadt umsetzen. Das vom Verein betriebene Bistro im Foyer stellt den zentralen Ort der Begegnungen dar. Hier können Gruppen vor und nach ihren Treffen im Nachbarschaftszentrum verweilen und sich mit anderen Gruppen austauschen. Bisher standen in der Weststadt auch nur in sehr begrenztem Umfang Räume für private Feierlichkeiten zur Verfügung. Diese Lücke wird nun durch das Nachbarschaftszentrum geschlossen, denn die Räumlichkeiten können auch für private Feiern zu moderaten Preisen gemietet werden. Mit der Inbetriebnahme des neuen Nachbarschaftszentrums wird die Vereinstätigkeit auf ein neues, qualitativ höheres Niveau gehoben, da die Räumlichkeiten nun deutlich mehr Platz und Möglichkeiten bieten.

 Das Grundstück und das Nachbarschaftszentrum sind Eigentum der Baugenossenschaft ›Wiederaufbau‹ eG. Sie war als Bauherr für die Projektentwicklung, die Realisierung und die Investition verantwortlich. Nach knapp neun monatiger Bauzeit konnte Anfang August dieses Jahres die Bauleitung der ›Wiederaufbau‹ den symbolischen Schlüssel an den zukünftigen Mieter, den Verein „Stadtteilentwicklung Weststadt e.V.“, übergeben. 

„Ich freue mich sehr über das neue Nachbarschaftszentrum, weil mit der Realisierung ein weiterer Meilenstein unserer erfolgreichen Quartiersarbeit erreicht ist“, so Joachim Blätz, Vorstand der ›Wiederaufbau‹, die auch Gründungsmitglied des Vereins Stadtteilentwicklung Weststadt e.V. ist. Die Gesamtkosten für den Bau belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro. Die ›Wiederaufbau‹ trägt davon rund 800.000 Euro. Öffentliche Fördermittel von Bund, Land und Stadt decken die Differenz.

Der Verein Stadtteilentwicklung Weststadt e.V. gründete sich 2008 und wird gleichberechtigt getragen von der Baugenossenschaft ›Wiederaufbau‹ eG, der Nibelungen-Wohnbau-GmbH und der Stadt Braunschweig, erweitert durch die Braunschweiger Baugenossenschaft eG (BBG) im Jahr 2010. Alle vier Partner besetzen den Vorstand zu gleichen Teilen (Oberbürgermeister Ulrich Markurth für die Stadt Braunschweig, der Vorsitzende der Geschäftsführung Rüdiger Warnke für die Nibelungen, Vorstand Joachim Blätz für die ›Wiederaufbau‹ und Vorstand Rolf Kalleicher für die BBG).

Zuvor startete im Jahr 2005 das Pilotprojekt „Integratives Nachbarschaftsmanagement“ zwischen der ›Wiederaufbau‹ und der Stadt Braunschweig mit dem Ziel die Weststadt, unter Einbezug von bestehenden Institutionen und der Bewohnerschaft, zu beleben und die interkulturellen Nachbarschaften zu stabilisieren. Dies war die Geburtsstunde des ersten Treffpunktes in der Weststadt: der Anlaufstelle „Treffpunkt - Am Queckenberg“ im Donauviertel. Ein Schwerpunkt der Quartiersarbeit lag in der Vernetzung der internationalen Nachbarschaft untereinander innerhalb des Stadtbezirks. Die Angebote reichten von Begegnungsmöglichkeiten über den Männerstammtisch und den Frauengesprächskreis bis hin zu Hausaufgabenhilfe für Kinder und Jugendliche und Sprach- und Integrationsbegleitung für Zuwanderer. 

Für den Wohnbereich Ilmweg/Saalestraße wurde 2007 beispielhaft in einer Projektkooperation zwischen der Nibelungen, der ›Wiederaufbau‹ und der Stadt Braunschweig herausgearbeitet, mit welchen Maßnahmen die Wohnsituation in diesem Baublock verbessert werden kann. „Dabei waren differenzierte Handlungsvorschläge herausgekommen, darunter auch die Einrichtung eines weiteren Quartierstreffpunktes zur Förderung des sozialen Zusammenhalts in der Weststadt“, so Rüdiger Warnke, Geschäftsführer der Nibelungen und Vorstandsmitglied des Vereins Stadtteilentwicklung Weststadt e.V. 

Der Treffpunkt Saalestraße im Elbeviertel ergänzt seitdem die kulturellen, sozialen und nachbarschaftlichen Angebote des ersten Treffpunktes Am Queckenberg. Rolf Kalleicher, Vorstand der BBG und Vorstandsmitglied des Vereins Stadtteilentwicklung Weststadt e.V.: „Auch das Emsviertel in der Weststadt sollte sich bei der Stadtteilarbeit vertreten fühlen. So lag es nahe einen weiteren, dritten Treffpunkt in der Pregelstraße aufzubauen und zu installieren.“ 

Alle drei Treffpunkte werden vom Verein geführt und organisiert und decken den gesamten Stadtteil ab, insbesondere die Gebiete um die jeweiligen Nachbarschaftstreffpunkte. Durch den Bau des Nachbarschaftszentrums - Haus der Talente ist der längst zu klein gewordene Raum in der Saalestraße an den neuen Standort umgezogen und setzt seine Arbeit und die Angebote dort fort. 

Der Begriff Haus der Talente als Bestandteil des Gebäudenamens ist auch der Name einer gemeinschaftlichen Initiative des Bürgervereins Weststadt e.V. und des Vereins Stadtteilentwicklung Weststadt e.V., die Ende 2012 begann und in der Werkstatt des Nachbarschaftszentrums weitergeführt wird. Die Grundidee ist, dass vielen in der Weststadt im Hinblick auf ihre unterschiedliche Migrationsgeschichte und aufgrund unzureichender Deutschkenntnisse zwar eine gemeinsame Sprache fehlt, eine Kommunikation aber mittels gemeinsamen Handwerken und kreativer Betätigung möglich ist.  

Neben dem Bürgerverein werden auch folgende Kooperationspartner das Nachbarschaftszentrum nutzen:

- Mehrgenerationenhaus am Ilmweg 

- DRK-Familienzentrum Ilmweg

- Alexander David Zentrum e.V. 

- Lebenshilfe Braunschweig

- Braunschweiger – Linux-User-Group

Nicht nur die drei ortsansässigen Wohnungsunternehmen stützen die Quartiersarbeit, sondern auch die bundesweit agierende börsennotierte Deutsche Wohnen SE. Sie besitzt und verwaltet in Braunschweig rund 3.900 Wohneinheiten, davon 1.500 in der Braunschweiger Weststadt. Der Deutsche Wohnen hat das Nachbarschaftszentrum Teile der Inventarausstattung wie Möbel, Medientechnik und Kücheneinrichtung zu verdanken. 

Das Nachbarschaftszentrum - Haus der Talente steht eindrucksvoll dafür, wie Menschen und Institutionen sich vor Ort für ein lebenswertes Miteinander engagieren. Es arbeiten unterschiedliche Partner zusammen mit dem Ziel, die Chancen aller Bewohnerinnen und Bewohner zu verbessern – und das mit Erfolg seit vielen Jahren!

 

Rückfragen beantwortet gern

Verein Stadtteilentwicklung Weststadt e.V.

c/o Vicky Köhler, Pressesprecherin

Baugenossenschaft ›Wiederaufbau‹ eG

Tel.: 0531 / 5903-225 / Fax: -229

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