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Das Geschäftsjahr 2008
Die Baugenossenschaft ›Wiederaufbau‹ eG hat sich in 2008 wieder erfolgreich entwickelt und ihre Marktposition weiter gefestigt. Das Eigenkapital, als wichtigste Bilanzposition, beläuft sich auf 121,2 Mio. € und ist um 1,5 Mio. € gestiegen. Die Eigenkapitalquote der Genossenschaft ist damit auf 30,9 % angewachsen.
Der Jahresüberschuss ist im Vergleich zum Vorjahr um 368 T€ auf 2,553 Mio. € gestiegen. Unter Berücksichtigung der verdienten Abschreibungen von 7,2 Mio. € konnte ein Cashflow von 9,1 Mio. € (2007: 8,8 Mio. €) erwirtschaftet werden.
Bei einem Wohnungsbestand von 10.190 (2007: 10.066) Einheiten hat sich der Gesamtbestand somit auf 618.164 m² Wohnfläche in 2008 erhöht. Die monatliche Durchschnittsmiete lag 2008 bei 4,93 €/m². Durch ein erfolgreiches Betriebskosten-management erhöhten sich die Nebenkosten ohne Heizkosten bei der ›Wiederaufbau‹ nur um 0,1%, obwohl im Bundesdurchschnitt eine Steigerung von rd. 3 % vorlag. Trotz einer überdurchschnittlichen Energiepreissteigerung in 2008, konnte durch frühzeitige Investitionen in Wärmedämmverbunde und effiziente Heizungssysteme die Heizkostenentwicklung bei der ›Wiederaufbau‹ gemildert werden.
Auch in 2008 war die Investitionstätigkeit der ›Wiederaufbau‹ in die Bestandsobjekte, durch den Zukauf von Immobilien und in den Neubau hoch. Das Vergabevolumen an regionale Handwerker und Unternehmen belief sich in 2008 auf insgesamt rd. 21,1 Mio. €.
Die Spareinlagen in der 2006 gegründeten Spareinrichtung haben sich mit 21,5 Mio. € überdurchschnittlich positiv entwickelt.
Das Unternehmenskonzept der Wohnungsgenossenschaften zeigt deutlich seine Vorteile: Sicherheit, Stabilität und Stärke.
Das Geschäftsjahr 2010
Die Baugenossenschaft ›Wiederaufbau‹ eG konnte sich auch 2010 als eines der führenden Unternehmen dieser Branche im Verband der Wohnungswirtschaft in Niedersachsen und Bremen e. V. positionieren. Der Jahresabschluss 2010 weist einen Jahresüberschuss von T€ 4.199,5 nach T€ 7.246,1 Afa und T€ 7.240,7 Instandhaltungsaufwand aus. Das Eigenkapital der Genossenschaft in Höhe von rd. € 100 Mio. ist ein Beweis unserer wirtschaftlichen Solvenz. Die Eigenkapitalquote von 26,7 % der Bilanzsumme liegt weiterhin über dem Durchschnitt vergleichbarer Genossenschaften. Am 31.12.2010 besaß die Genossenschaft 10.311 Wohnungen mit insgesamt 627.157 m² Wohnfläche.
Es bleibt eine ständige Herausforderung für die Genossenschaft, den Forderungen nach bezahlbaren Mieten und günstigen Nebenkosten für unsere Mieter und deren steigende Erwartungen nach hochwertigen Wohnqualitäten zu entsprechen. Insbesondere, wenn wir unserem Ziel der regionalen Marktführerschaft entsprechen wollen. Voraussetzung dafür ist ein gut instand gehaltener bzw. modernisierter Wohnungsbestand in attraktiv gestalteten Wohnquartieren.
Unter diesen Voraussetzungen und bei einer vergleichsweise günstigen Durchschnittsmiete von € 5,00 pro m² Wohnfläche, werden wir weiterhin unsere Marketingbemühungen und unsere Kundenpflege intensivieren, um neue Kundengruppen von den Vorteilen unserer Genossenschaft zu überzeugen und sie für uns zu gewinnen. Daneben ist es aber von größter Bedeutung, unsere Mieter durch Kundenfreundlichkeit und Dienstleistungen der verschiedensten Art an unser Haus zu binden.
Die Spareinrichtung ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Baustein zur Kundenbindung, durch gute, persönliche Beratung und attraktive Sparangebote. Seit der Gründung im Oktober 2006 konnten wir in rd. 4 Jahren fast € 40 Mio. Spareinlagen einwerben. Damit wurden unsere Erwartungen weit übertroffen.
Unsere Neubautätigkeit haben wir auch im Berichtsjahr – wenn auch etwas reduziert - fortgesetzt, wobei das „Betreute Wohnen“ mit der Fertigstellung von 43 Wohnungen in Vechelde besonders hervorzuheben ist. Die vergebenen Bauleistungen beliefen sich auf rd. € 16 Mio., was auch in diesem Jahr einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Arbeitsplatzsicherung der Bauwirtschaft unserer Region darstellt.
Die schriftlichen und mündlichen Berichte des Verbandes der Wohnungswirtschaft in Niedersachsen und Bremen e. V. zum Jahresabschluss 2009 bestätigen der ›Wiederaufbau‹ eine ausgezeichnete Stellung am Markt. Die Wirtschaftsprüfer kommen auch bezüglich des Jahresabschlusses 2010 zu einer grundsätzlich gleichlautenden Einschätzung.
Die ordentliche Vertreterversammlung genehmigte am 12. Juni 2010 den Jahresabschluss und die Gewinnverteilung – einschließlich der Dividende von 4 % - einstimmig, wie sie dem Aufsichtsrat und dem Vorstand Entlastung erteilte.
Verbände und Organisationen
Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. vertritt als größter deutscher Branchendachverband bundesweit und auf europäischer Ebene rund 3.000 Wohnungsunternehmen. Sie bewirtschaften rd. 6 Mio. Wohnungen, in denen über 13 Mio. Menschen wohnen. Der GdW repräsentiert damit Wohnungsunternehmen, die fast 30 Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland bewirtschaften.
Der vdw Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Niedersachsen und Bremen e.V. ist die Dachorganisation der unternehmerischen Wohnungswirtschaft in den beiden Bundesländern. Er ist einer von 14 Regionalverbänden, die im GdW Bundesverband deutscher Wohnungsunternehmen e.V. zusammengeschlossen sind. Der vdw kooperiert mit dem VNW Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen.
Die Wohnungsbaugenossenschaften in Deutschland
- Einzigartig, modern und serviceorientiert -
Unter dem Siegel der "Bauklötzchen" haben sich in Deutschland mehr als 370 Genossenschaften mit über 800 000 Wohnungen zusammengeschlossen. Die Genossenschaften unserer Initiative stehen für moderne Dienstleistung und größtmögliche Kundenorientierung durch flexible Beratung und guten Service rund ums Wohnen.




